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Bericht Bayrische Meisterschaften 2010
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Der Bayerische Tennisverband zeigte sich in jeder Hinsicht angetan von den Leistungen der Postkeller Jugendlichen bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften in Bamberg. Nicht allein die Anzahl - es qualifizierten sich sage und schreibe neun Postkellerspieler für die Bayerische - sorgte überregional für positive Schlagzeilen, es waren vor allem die tollen Spiele und Erfolge von Lena Widmann, Lena Ruppert und Leo Gomez Islinger, die sie in ihrer jeweiligen Altersklasse bis ins Halbfinale vorstießen ließen. Voll des Lobs zeigte sich auch Postkeller Coach Ludwig Weber: „Die kontinuierliche Arbeit mit den Kids zeigt Früchte. Ich sehe noch viele Entwicklungsmöglichkeiten bei allen, die mitgespielt haben. Wir werden weiterhin versuchen, die Stärken auszubauen und Fehler auszumerzen.“ Weber, der wie immer seine Schützlinge bei den Turnieren betreute, analysiert sehr genau das Spielgeschehen. „Für Luisa Fritsch, die das erste Mal an einer Bayerischen Meisterschaft teilnahm, war einfach die Aufregung noch zu groß. Aber mit dieser Erfahrung kommen wir schon weiter“ so Weber. Ronald Belyavskiy, war nach seiner Verletzungspause noch nicht wieder ganz hergestellt, erreichte trotzdem einen Matchsieg in seiner Gruppe. Eine hervorragende Saison lieferte bislang Nona Ruppert ab, allerdings vermochte sie am Wochenende ihr Spielvermögen nicht hundertprozentig abzurufen. Nach einem Sieg in der ersten Runde kam sie gegen die drittgesetzte Stefanie Piesch, TV Mönchröden, nie so recht ins Spiel. Einen guten Start erwischte zunächst Nadja Yarbrough mit Siegen über Lisa Haas und über die an Fünf Gesetzte Raffaela Wenzel vom 1. FC Nürnberg, musste sich dann aber Ribana Roth vom TC Hengersberg geschlagen geben. Die in der Landesliga Damen ungeschlagene Katharina Maier gewann die erste Runde, lag dann zwar gegen ihre Kontrahentin mit 3:0 in Führung, musste das Match dann doch an die äußerst routinierte Lokalmatadorin und spätere Turniersiegerin Sophia Geier abgeben. Gut gespielt – und doch verloren hatte auch Christina Schöner. Äußerst knapp musste sie sich ihrer körperlich überlegenen Gegnerin Sara Laudenbach vom TC Haag im dritten Satz mit 9:11 im Matchtiebreak beugen. Lena Ruppert besiegte im Viertelfinale Johanna Krömer, SV Haimhausen nach 4:6 noch mit 7:6 und 6:1, bevor sie im Halbfinale der späteren Bayrischen Meisterin Hanna Reich, SV Forsting-Pfaffing, unterlag. Leo Gomez Islinger spielte sich mit zwei Siegen als ungesetzter ins Halbfinale. Hier musste er sich nach guter Vorstellung Johannes Härteis vom SV Postbauer geschlagen geben. Ebenfalls ungesetzt erreichte Lena Widmann nach zwei souveränen Siegen das Halbfinale, in dem sie der Einsgesetzten Stefanie Kastner vom TC Ismaning unterlag. „Unsere drei Halbfinalisten hatten möglicherweise zu viel Respekt vor ihren Gegnern, sonst wäre noch mehr drin gewesen“ äußerte sich Weber über den Spielverlauf. Im Anschluss zollte der Vizepräsident und Leiter der Ressorts Talentförderung und Leistungssport Dr. Peter Aurnhammer den Akteuren des TC Postkeller Weiden noch seine Anerkennung für das sportliche Auftreten und der Präsenz bei der Siegerehrung, was bei Drittplazierten durchaus nicht selbstverständlich sei. Damit gäben sie auch in dieser Hinsicht ein Vorbild ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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